{"id":355,"date":"2020-05-30T23:20:50","date_gmt":"2020-05-30T20:20:50","guid":{"rendered":"https:\/\/kayapartner.com\/de\/?page_id=355"},"modified":"2020-05-30T23:20:50","modified_gmt":"2020-05-30T20:20:50","slug":"vw-konzern-bietet-dieselkunden-830-millionen-euro-an","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kayapartner.com\/de\/vw-konzern-bietet-dieselkunden-830-millionen-euro-an\/","title":{"rendered":"VW-KONZERN BIETET DIESELKUNDEN 830 MILLIONEN EURO AN"},"content":{"rendered":"<p><strong>VW-KONZERN BIETET DIESELKUNDEN 830 MILLIONEN EURO AN<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\" data-lazy=\"true\"><span class=\"rtr-schema-org\">Volkswagen<\/span> will den klagenden Dieselkunden trotz des gescheiterten Vergleichsverfahrens mit Verbrauchersch\u00fctzern eine Entsch\u00e4digung zahlen. Die bereits ausgehandelten 830 Millionen Euro sollen &#8220;auch ohne die Unterst\u00fctzung des Verbraucherzentrale Bundesverbands&#8221; angeboten werden, teilte das Unternehmen mit. Das habe der Vorstand beschlossen.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\" data-lazy=\"true\">Anspruchsberechtigte Kunden sollen bereits ab Ende M\u00e4rz &#8220;unkompliziert und schnell das auf sie zugeschnittene Angebot f\u00fcr eine Einmalzahlung&#8221; erhalten, hie\u00df es weiter. Interessierte k\u00f6nnten sich bis dahin in einen E-Mail-Newsletter eintragen, um vom Unternehmen auf dem Laufenden gehalten zu werden.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\" data-lazy=\"true\">Zuvor waren die Verhandlungen \u00fcber einen Vergleich zwischen\u00a0Volkswagen und Hunderttausenden Dieselbesitzern\u00a0in einem Musterfeststellungsverfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gescheitert. Der Konzern hatte mitgeteilt, dass man sich bereits auf eine Entsch\u00e4digungssumme &#8220;in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von insgesamt 830 Millionen Euro&#8221; geeinigt hatte. Doch dann sei die Vereinbarung wegen hoher Honorarforderungen der vzbv-Anw\u00e4lte geplatzt: Der vzbv habe &#8220;bis zum Schluss&#8221; auf einer Pauschalzahlung von 50 Millionen Euro f\u00fcr die Abwicklung des Vergleichs bestanden. &#8220;Ausreichend konkrete Nachweise&#8221;, f\u00fcr welche Leistungen die 50 Millionen Euro gezahlt werden sollten, h\u00e4tten die Rechtsberater des vzbv &#8220;nie geliefert&#8221;, kritisierte Volkswagen. Auch einer unabh\u00e4ngigen rechtlichen Pr\u00fcfung ihrer Geb\u00fchrenforderung h\u00e4tten sie sich verweigert.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\" data-lazy=\"true\">Der vzbv wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Vielmehr habe VW die Verhandlungen scheitern lassen, teilten die Verbrauchersch\u00fctzer mit. Der Konzern sei nicht bereit gewesen, &#8220;ein transparentes, vertrauensw\u00fcrdiges und f\u00fcr Verbraucher sicheres System der Abwicklung zu erm\u00f6glichen&#8221;. Man sei &#8220;irritiert&#8221; \u00fcber den Abbruch der Verhandlungen. Noch um 11.53 Uhr am Freitag sei ein Vergleichsangebot \u00fcbersandt worden, das f\u00fcr die Abwicklung eine Kosten\u00fcbernahme in H\u00f6he von 50 Millionen Euro vorsah. &#8220;Eine Abwicklung durch unsere Anw\u00e4lte war f\u00fcr den vzbv nicht zwingend.&#8221;<\/p>\n<p class=\"article__subheading article__item\" data-lazy=\"true\">Forderungen von 460.000 Kunden<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\" data-lazy=\"true\">In dem Musterfeststellungsverfahren geht es um Schadenersatzforderungen von rund 460.000 Kundinnen und Kunden des Konzerns. Sie sehen sich betrogen durch die Manipulation von Dieselabgaswerten, die VW 2015 zugegeben hatte. Die vereinbarte Entsch\u00e4digungssumme h\u00e4tte rund 2.000 Euro f\u00fcr jede und jeden von ihnen entsprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VW-KONZERN BIETET DIESELKUNDEN 830 MILLIONEN EURO AN Volkswagen will den klagenden Dieselkunden trotz des gescheiterten Vergleichsverfahrens mit Verbrauchersch\u00fctzern eine Entsch\u00e4digung zahlen. Die bereits ausgehandelten 830 Millionen Euro sollen &#8220;auch ohne die Unterst\u00fctzung des Verbraucherzentrale Bundesverbands&#8221; angeboten werden, teilte das Unternehmen mit. Das habe der Vorstand beschlossen. 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